FAQ - Frequently Asked Questions / Häufig gestellte Fragen

  

Wer trifft bei euch die Entscheidungen?
In letzter Instanz Thomas Birker! Als Geschäftsführer wählt er die Stories aus, die vertont werden. Der Vorstand steht ihm beratend zur Seite und spricht vor allem in Detailfragen Empfehlungen aus.

Woher nehmt ihr eure Ideen?
Zum Teil schöpfen wir aus dem, was wir gelesen und für gut befunden haben. Darauf folgt dann der Kontakt zum jeweiligen Autor, um die Rechte für eine Hörspielumsetzung zu erwerben. Andere unserer Geschichten entstehen aus einer Idee, die dann in Form eines Scripts ausformuliert wird. "Wolfsnächte" (Dreamland Grusel 5) zum Beispiel entstand aus der Idee heraus, wie es mit "Die tödliche Begegnung mit dem Werwolf" (H.G. Francis Gruselserie von Europa) hätte weitergehen können.

Wie entscheidet ihr bei einer Serie wie Tony Ballard, welche Hefte vertont werden sollen und welche nicht?
Das ist eine sehr schwere Aufgabe, mit der man niemals allen Fans gerecht werden kann. Es kommt dabei vor allem darauf an, dass die wichtigen Handlungsstränge erhalten bleiben. So genannte Lückenfüller werden meist außen vor gelassen. Also Hefte, in denen die Haupthandlung nicht behandelt wird. Es sei denn, diese Hefte stehen in der Gunst der Fans und/oder bei Thomas selbst, ganz weit oben, dann haben auch solche Hefte eine Chance.

Warum Amateure als Sprecher? Es gibt doch so viele Profis!
Ganz einfach: Nicht nur Profis sind gute Sprecher. Und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Das mag abgedroschen klingen, aber es ist so. Wir setzen immer wieder auf unverbrauchte Stimmen, von denen wir überzeugt sind, um ihnen eine Chance zu geben. Und einige davon kommen ja auch bei den Hörern sehr gut an. Warum also nicht? Vor allem sind auch nicht alle angeblichen Amateure auch solche. Einige unserer Sprecher, die als Amateure abgetan werden, sind erfahrene Schauspieler, denen einfach noch die Sprecherfahrung und Routine ihrer alteingesessenen Kollegen im Hörspielbereich fehlt. Da macht auch nach und nach Übung den Meiser. Und wäre es nicht auch langweilig, bei jedem Label immer nur dieselben Sprecher zu hören? Auch Label wie Titania Medien, R & B Company und Lausch setzen auf eigene Endeckungen. Und wir finden, das ist genau das, was es ausmacht, was jedem Label und eben auch uns, eine eigene Note verleiht.

Wie wählt ihr eure Sprecher/innen aus?
Wir setzen dabei auf drei Gruppen. Zum einen sind das aktuelle Stimmen, die bei den Hörern beliebt sind und die wir selbst auch mögen. Wobei wir aber versuchen, nicht gerade die Sprecher zu buchen, die man ohnehin überall und ständig hört. Dann sind da die Sprecher, die wir bereits aus unserer Jugend kennen und lieben, die aber leider oft nicht mehr eingesetzt werden. Wir finden einfach, dass diese Sprecher nicht in Vergessenheit geraten sollten. Und zum dritten setzen wir auf Sprecher, die noch neu im Bereich Hörspiele sind, die wir aber aus dem Fernsehen und Kino kennen, Sprecher die sich bei uns bewerben oder Entdeckungen aus dem eigenen Umfeld.

Wo nehmt ihr eure Hörspiele auf?
Da gibt es vor allem drei Standorte, an denen wir Sprachaufnahmen durchführen. Das "Zentralstudio" in Mainz, die "Graceland Studios" von Konrad Halver in Hamburg und das "Hörspiel Studio" von Oliver Rohrbeck und Kai Schenker in Berlin. Einige Sprecher nehmen wir aber auch über unseren Kollegen Jörg Schuler per Musiktaxi auf oder sie sprechen ihre Texte im eigenen Studio ein.

Macht ihr alles selbst?
Nein! Manches können wir einfach nicht selbst machen. Beim Zeichnen von Covern setzen wir auf richtige Zeichner, die das können, was wir selbst nicht könnten. Thomas schneidet die Hörspiele zwar selbst und macht, das Arrangement fertig, das Abmischen und Mastern überlässt er aber Leuten wie Jörg Schuler, der gelernter Tontechniker ist oder Tom Steinbrecher, der als Musiker auch ein besseres Gehör dafür hat. Es ist wichtig, dass sich die Hörspiele am Ende hören lassen können und nicht klingen, wie selbst zusammengeschustert. Aus diesem Grund greifen wir auf externe Helfer zurück, die uns dabei helfen, das Beste aus unserem Produktionen zu holen.

Warum erscheinen nicht mehr Hörspiele von euch pro Jahr?
Zunächst einmal erscheinen ja schon weit mehr Hörspiele pro Jahr als es noch vor einiger Zeit der Fall war. Aber da wir das nicht hauptberuflich tun (jeder von uns geht einer eigenen hauptberuflichen Tätigkeit nach), sondern in unserer Freizeit (abends, am Wochenende, im Urlaub), sind uns zeitlich Grenzen gesetzt. Zusätzlich kalkulieren wir unsere Ausgaben so, dass wir einige Folgen unserer jeweiligen Reihen vorproduzieren und durch den Verkauf unserer bereits erschienenen Hörspiele weitere Folgen herausbringen können. Es ist einfach eine Zeit- und Kostenfrage, wie viel möglich ist.

Was können wir von euch in Zukunft noch alles erwarten?
Zunächst einmal weitere Folgen von Tony Ballard, Dreamland Grusel, Dreamland Action (die erste Actionserie auf dem Markt, die im Herbst starten wird), Andi Meisfeld und Twilight Mysteries. Darüber hinaus wird es noch das eine oder andere zusätzliche Projekt geben. Aber wir wollen uns nicht mit zig begonnenen Projekten verzetteln, die wieder abgebrochen werden. Von daher bleibt abzuwarten, was in Zukunft außer den gängigen Serien noch alles kommt…

   
  
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